Naturbestattung

Jedes Molekül auf Mutter Erde war schon immer da. Wir haben nichts hierher gebracht und wir werden auch nichts mitnehmen. Da wir uns dessen langsam bewusst werden, wird die Naturbestattung immer öfter nachgefragt. Lichtblick ist dieser Form der Verabschiedung besonders zugetan und erfüllt jeden Wunsch für ein Geleit der Verstorbenen in freier Natur.

Die Naturbestattung ist nicht nur eine Alternative

Die Kremation des Leichnams schafft Perspektiven für neue Formen der Bestattung. Immer mehr Menschen lehnen deshalb traditionelle Formen der Verabschiedung ab und lassen ihren Gefühlen und ihrer Individualität bei der Planung ihrer Rituale freien Lauf. Es entwickelt sich eine neue, meist überkonfessionelle Form der Spiritualität.

Lichtblick wurde von Menschen gegründet, die sich Eins mit der Natur fühlen. Wir sehen uns als Förderer dieses Wandels im Bewusstsein der Menschen. Wir respektieren den letzten Wunsch und setzen diesen mit den Angehörigen in liebevoller und mitfühlender Weise um.

Arten der Naturbestattung

  • Baumbestattung
  • Wiesenbestattung
  • Bergbestattung
  • Donaubestattung
  • Luftbestattung
  • Meeresbestattung
  • Asche verstreuen
  • Bestattung im eigenen Garten

In den letzten Jahren wurden die Gesetze in vielen Bundesländern gelockert. Der Friedhofszwang wurde für eingeäscherte Leichname quasi aufgehoben. Zahlreiche Naturbestattungsanlagen wurden geschaffen und in Niederösterreich wurde die Donaubestattung legalisiert.

Dadurch werden alte und neue heilsame Rituale möglich. Wir durften die Erfahrung machen, dass Angehörige aller Bevölkerungsschichten nach einem Abschied in der Natur mit offenen Herzen nach Hause zurückkehren. Natürlich wird die Trauer auch ihr Begleiter sein. Und doch hat sie eine gewisse Leichtigkeit erfasst.  Denn wir versuchen im gesamten Abschiedsprozess Bewusstsein für alle Zustände des Lebens zu schaffen. All diese Gefühle und Emotionen wurden uns gegeben, um das Leben, dass unseren Leib belebt zu erleben.

Eine Beisetzung in der Natur öffnet unser Herz und wir spüren gerade in einem Moment des Verlustes die Energie, die uns durchströmt, die uns bewegt.

Originalfoto Feilerhöh Naturbestattung
Originalfoto Feilerhöh - Copyright by PAXNATURA

Naturbestattung in Purkersdorf

Für eine Baumbestattung empfehlen wir die Naturbestattungsanlage von PAXNATURA in Purkersdorf. Unsere Kunden bestätigen uns immer wieder, wie schön dieser Ort ist und auch wir empfinden die Feihlerhöh als Kraftplatz. Die Betreiber bieten uns viele Möglichkeiten des Abschieds.

In der Vergangenheit durften wir Schamanische Abschiede ebenso durchführen, wie Individuelle Feste mit Tanz und Rhythmusinstrumenten. Auch ein konfessioneller Abschied erzeugt in der freien Natur ganz andere Schwingungen.

Lichtblick hilft bei der Planung und Ausführung. Wir sorgen für die Terminisierung und einen wunderschönen Ablauf der Feierlichkeiten. Dabei leben wir Ihren persönlichen Abschied mit jeder Zelle.


Burg von Devín Naturbestattung
Burg von Devín - Copyright Shutterstock

Naturbestattung auf der Donau

Der Donaustrom durchpflügt mit seinen Wassermassen Österreich→Slowakei → Ungarn → Kroatien → Serbien → Rumänien → Bulgarien → Moldawien → Ukraine, bis er schließlich ins schwarze Meer mündet. Wir haben uns einen ganz besonderen Ort für die Donaubestattung ausgesucht. Unterhalb von Hainburg, wo die March in die Donau mündet, gesäumt von Auen und direkt am Fuß der Burg von Devín, knapp nach der slowakischen Grenze übergeben wir die Asche unserer Ahnen.

Auf unsere Schiffen finden Sie alle Annehmlichkeiten. Für den musikalischen Abschied wird das Unter- und Oberdeck beschallt. Im Unterdeck steht ein kleines Cafe mit heißen und kalten Getränken zu Ihrer Verfügung. Gestartet wird vom Hafen Hainburg. Die Anfahrtszeit beträgt von Wien aus nur 50 Minuten.


Verstreuen der Asche im Zauberwald als Naturbestattung
Verstreuen der Asche im Zauberwald - Copyright Lichtblick

Naturbestattung mit dem Verstreuen der Asche

Diese Art der Aschebeisetzung ist relativ neu und in Wien und Niederösterreich nicht erlaubt. Im Oktober 2016 sorgte ein Artikel in der Tageszeitung "Die Presse" für Aufsehen. Darin untersagt der Vatikan das Verstreuen der Asche mit dem Argument, die Gebete würden die Toten nicht erreichen.

Wir respektieren diese Meinung, schließen uns dieser allerdings nicht an. Für uns ist die Asche Verstorbener ein Teil von Mutter Erde. Wie diese letztendlich zurückgegeben wird, sollte den Familien überlassen werden. Doch wir achten die Gesetze. Und diese lassen es zu, mit einer symbolischen Menge der Asche frei zu verfahren. Wir informieren Sie gerne über Möglichkeiten auch im Ausland.

Warum gewinnt die Naturbestattung so rasch an Zulauf

Ich möchte zuerst ausführen, dass es sich beim nachfolgenden Text um meine Sicht der Dinge handelt.

Friedhöfe sind für mich triste Orte. Laut Wikipedia dazu bestimmt, den Angehörigen Verstorbener ein ungestörtes Totengedenken in einem Raum zu ermöglichen, der deutlich von dem der Lebenden abgetrennt ist. In meiner Wahrnehmung lässt sich der Sterbeprozess und der Tod jedoch keinesfalls vom Leben trennen. Vielmehr gehört auch dieser Prozess zu unserem Leben hier auf Erden. Und obwohl alle Religionen ewiges Leben versprechen und nun sogar die Wissenschaft auf den Zug aufspringt, schieben wir speziell in der westlichen Welt das Unausweichliche von uns. Mit heute absehbaren Folgen. Denn wir verhalten uns in dieser Frage nicht artgerecht.

Der immer stärker werdende Hang zur Natur und damit auch zur Naturbestattung kommt daher, dass wir uns in unserer von uns "kultivierten" Welt nicht mehr wohl fühlen. Wir erkennen langsam, dass wir im falschen Film sind. Der starke Wunsch die Trennung zu überwinden uns so zu Erlösung zu gelangen führt dazu, dass wir die üblichen Praktiken überdenken.

Dem trägt auch der Gesetzgeber Rechnung. In den letzten Jahren wurden immer mehr Möglichkeiten der Naturbestattung geschaffen. Einzig das Verstreuen der Asche ist noch immer geächtet, was ich vor allem auf das Betreiben der katholischen Kirche zurückführe. Denn auch die Kirche beschäftigt Lobbyisten und versucht auf die Gesetzgebung einzuwirken. Beachtet man aber die Anzahl der Suchanfragen in den Suchmaschinen zu diesem Thema, so ist das Interesse sehr groß. Und grundsätzlich ist heute Leichenasche Aufgrund der eingesetzten Technik innerhalb der Verbrennungsprozesse vollkommen unproblematisch.

Aber es gibt natürlich auch einen materiellen Hintergrund. Friedhöfe in den Städten stellen heute einen riesigen Verwaltungsmoloch dar. Wenn sich also immer mehr Menschen in den alten Traditionen nicht mehr wohl fühlen, entgehen den bisherigen Institutionen Einnahmen. Sprich, es geht wie überall in der Gesellschaft um den schnöden Mammon. Doch aus unserer Sicht ist die Entwicklung nicht mehr aufzuhalten. In Norddeutschland steht bereits jedes 2 Grab leer. Dort begann der Trend zur Naturbestattung viel früher. Ich möchte an dieser Stelle die Vorteile der Naturbestattung im Detail behandeln.

  1. Eine Naturbestattung ist wesentlich kostengünstiger

    Friedhöfe belasten das Budget langfristig. Die Anfangs sehr hohen Kosten für die Beschaffung eines Grabes und der dazugehörigen Grabanlage sind horrend. Noch bevor die Leistungen eines Bestattungsunternehmens einbezogen wurden, belaufen sich die Kosten bereits auf mehrere tausend Euro. Hinzu kommt die Pflege und die laufenden Mietkosten.

    Auch die Bestattungsunternehmen sind bei einer normalen Erdbestattung überbordender Bürokratie ausgesetzt, die in Form von Arbeitsstunden an den Kunden weitergegeben werden. Zu Buche schlagen auch erhöhte Personalressourcen. Innerhalb einer Naturbestattung benötige ich kein zusätzliches Personal, es entstehen keine laufenden Kosten und die Grabpflege entfällt zur Gänze.

  2. Die Naturbestattung ist so individuell wie der Mensch

    Bei einer Naturbestattung, ob im eigenen Garten oder innerhalb einer Naturbestattungsanlage ergeben sich eine Vielzahl von Möglichkeiten des Abschieds. Unsere Kunden äußern immer wieder Wünsche, die für uns eine Herausforderung darstellen. Wir sind erfreut, dass wir bisher alle zur großen Zufriedenheit der Angehörigen erfüllen konnten.

    Dabei stärken wir unseren Kunden den Rücken. Denn der Abschied einer geliebten Person ist ein einmaliges Ereignis, Wir trachten danach, mit diesem Ereignis einen heilsamen Prozess für die Zeit der Trauer einzuleiten. Denn für die Familien ist es sehr wichtig, die Wünsche der Verstorbenen umgesetzt zu haben, falls möglich.

Unsere Erfahrungen mit der Naturbestattung

Wir hatten 2016 einige sehr tragische Todesfälle. Am besten in Erinnerung ist mir der Suizid eines jungen Mannes, der im Anschluss von seiner Mutter am Strang aufgefunden wurde. Die Familie war dem Verstorbenen sehr zugetan und wollte einen Abschied, ganz wie sein Leben verlief. Bereits im Beratungsgespräch konnte ich viele innere Spannungen auflösen. Ich nahm der Familie die Last der Tradition von den Schultern und wir beschlossen eine gemeinsame Feier im Krematorium und den Abschied mit der Urne in unserem Zauberwald in Maria Anzbach, wo auch die Beratung statt fand. Es war für mich herzergreifend, als die Mutter danach gelöst über unsere Kräuterwiese schwebte.

Der Abschied dauerte die ganze Nacht. Nach einer langen Zeremonie, die wir individuell gestalteten, saßen wir lange am Feuer und ließen Geschichten Revue passieren. Die Nach verbrachten wir in unserem Tippi. Die Familie ist mir noch heute sehr verbunden und wir treffen uns regelmäßig.

Die außergewöhnlichste Feier fand in der Villa Berging, in der Nähe von Neulengbach statt. Die Familie erzählte mir, dass der Verstorbene zwar kein Buddhist war, aber er war dem Buddhismus zugetan. Jedes Jahr verbrachte er einige Wochen in Bali und nahm jedes mal an einer balinesischen Trauerfeier teil, die dort zu den Tourismusattraktionen zählen. Und während seiner Krankheit traf er des öfteren einen Schamanen. Also schlug ich ein buddhistisch balinesisches Ritual vor, welches innerhalb eines zuvor geschaffenen, heiligen schamanischen Raumes statt fand. Ich habe noch nie so viel Begeisterung auf Abschiedsfeierlichkeiten gesehen. Und das obwohl die große anwesende Gesellschaft eher konservativ anmutete.

Wir respektieren Ihre Bedürfnisse

Ich habe mein Bestattungshaus eröffnet, um neue Perspektiven zu schaffen. Ich respektiere die Bedürfnisse der Menschen, die Lichtblick beauftragen. Auch mein bestens geschultes Team ist angehalten, die Menschen da abzuholen, wo sie in ihrer Situation gerade sind. Wir hören aufmerksam zu und helfen dabei, neue Wege zu gehen. Wir wirken nicht ein, sondern agieren still und mitfühlend im Hintergrund. Wir reichen Ihnen die Hand und begleiten Sie auf diesem Weg der gefühlten Trennung.

Herzlichst
Jörg Bauer - Geschäftsführer und Trauerredner

Alles, was gegen unsere Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand

Informieren Sie sich jetzt

Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihnen Zuhause, in unseren Räumlichkeiten in Niederösterreich oder bei unserem Partnerunternehmen in Wien.

logo-lichtblick-bestattungen

Tullner Straße 8
3040 Neulengbach

+43 (0) 676/722 33 30
kontakt@lichtblick.rip

Unser Partner -
Landstr. Hauptstrasse 123
1030 Wien

+43 676 603 24 12
kontakt@lichtblick.rip